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Elektronetz reinigen und Weidezaun winterfest pflegen
Schmutz am Netz kostet Volt
Am 06.10.2026 steht viel Bewuchs am Zaun. Halme legen sich auf die Litzen. Feuchtes Gras leitet Strom ab. Kot und Erde bilden eine Schicht auf den Kunststofffäden. Die Hütespannung sinkt. Tiere testen den Zaun stärker.
Ein 50-m-Schafnetz mit 90 cm Höhe hat 14 Pfähle mit Doppelspitze. Jeder Pfahlfuß sammelt Erde. Jede Kreuzung hält Staub fest. Die Reinigung stellt den Kontakt zwischen Tier und Leiter wieder her. Sie dauert bei einem Netz etwa 25 Minuten.
Der Herbst ist der Termin für diese Arbeit. Die Weidesaison läuft noch. Der Boden ist tragfähig. Netze lassen sich ohne Frost umsetzen.
Zaungerät ausschalten und vom Netz trennen. Zaunleitung am Anfang aushängen. Spannung mit dem Prüfer kontrollieren. Erst bei 0 Volt arbeiten.
Netz auf der Weide auslegen. Grobes Gras mit der Hand abstreifen. Eine weiche Bürste löst angetrockneten Kot. Ein Eimer mit klarem Wasser reicht für 50 m. Ein Schuss Neutralreiniger löst Fettfilm. Hochdruckreiniger beschädigt die Kupferleiter und bleibt im Schuppen.
Litzen von oben nach unten abwischen. Oberlitze trägt den meisten Staub. Unterlitze trägt Erde und Gülle. Kreuzungspunkte kurz abtupfen. Verschweißte Knoten brechen bei Kratzen mit Drahtbürste.
Pfähle einzeln ziehen und abklopfen. Spitzen von Erde befreien. Isolatoren auf Risse prüfen. Ein gerissener Isolator legt die Litze auf den Pfahl. Das Netz easyLine Schafzaun 50 m 90 cm mit Doppelspitze steht danach wieder straff. Es braucht 14 feste Pfahlfüße ohne Spiel.
Spannung messen und Bewuchs freihalten
Nach der Reinigung folgt die Messung. Prüfer an die stromführende Litze halten. Erdspieß in feuchte Erde stecken. Schafnetze brauchen mindestens 3.500 Volt am Tier. Hühnernetze laufen sicher ab 4.000 Volt.
Unter dem Netz 15 cm Boden freihalten. Eine Sense schneidet Gräser sauber ab. Freischneider mit Faden beschädigt Litzen bei Kontakt. Mulch unter dem Zaun fault und zieht Mäuse an.
Das strongLine Hühnernetz 50 m x 110 cm hat engere Maschen im Bodenbereich. Hühnerkot trocknet in den Maschen fest. Warmes Wasser löst die Kruste. Danach trocknet das Netz aufgestellt ab. Es kommt nie nass in den Sack.
Das Tor trägt die meiste Bewegung. Federn und Griffe verschmutzen durch Hände und Fell. Kontaktflächen mit einem trockenen Tuch reinigen. Rost an Metallhaken mit Öl stoppen. Das Hotgate Weidetor mit 105 cm Breite bleibt elektrifizierbar. Die Litzen im Torband brauchen vollen Kontakt an beiden Haken. Ein schlaffes Torband schlägt bei Wind an den Pfahl. Die Feder nachspannen.
Der Torpfahl wackelt im Herbst zuerst. Boden um den Pfahl festtreten. Bei Dauerregen einen zweiten Pfahl daneben setzen. Der Griff hängt oben und bleibt aus dem Matsch.
Hühnerzaun und Legenest sauber halten
Geflügelnetze stehen nah an Einstreu und Kot. Das Hühnernetz 50 m x 120 cm strongLine hat 120 cm Höhe gegen Habicht und Ausflug. Federn hängen in den Maschen. Sie lassen sich trocken abstreifen. Kalkablagerungen aus hartem Brunnenwasser bleiben mit Essigwasser löslich. Das Mischverhältnis beträgt 1 zu 10.
Das Legenest beeinflusst die Stallhygiene. Das Legenest aus Kunststoff mit Eiablage trennt Ei und Kot. Die Ablage wöchentlich ausklopfen. Kunststoff mit heißem Wasser ohne Desinfektionsmittel waschen. Stroh in der Ablage monatlich tauschen. Milben sitzen in Holzritzen und wandern weniger auf glatten Kunststoff.
Zaunpflege schützt die Tiere. Weidepflege schützt den Aufwuchs im Frühjahr. Anfang Oktober wächst Gras noch bei Bodentemperaturen über 5 Grad. Trittstellen schließen sich noch.
Kalium stärkt die Zellwände der Gräser. Der Herbstrasendünger mit Kalium im 25-kg-Sack passt für Gehege und Auslauf. Streuwagen auf 30 g pro m² einstellen. 25 kg reichen für rund 830 m². Nach der Ausbringung wässern Regen oder Sprenger das Granulat ein. Pferde bleiben 7 Tage von der Fläche.
Kahle Stellen am Tor und am Zaun säen Halter sofort nach. Boden mit der Harke 2 cm aufrauen. Pferdeweide Supreme 20 kg enthält trittfeste Gräser mit hohem Futterwert. Aufwandmenge beträgt 30 g pro m² bei Nachsaat. Saat anwalzen oder festtreten. Netze stellen die Fläche danach 6 Wochen ruhig.
Zaun winterfest lagern
Netze, die im Winter pausieren, kommen trocken ins Lager. Rolle locker binden. Pfahlspitzen zeigen nach innen. Mäuse nagen an verschmutzten Bändern. Ein sauberes Netz bleibt uninteressant.
Batteriegeräte voll laden. 9-Volt-Blöcke bei 10 bis 20 Grad lagern. Solarpanels mit Glasreiniger abwischen. Eine Staubschicht senkt die Ladeleistung messbar. Erdpfähle ausziehen und fetten. Im Frühjahr startet der Zaun mit voller Spannung in die Lamm- und Kükensaison.